Weltwoche Chef: „Deutschland, muss sich von den Volksdeppen befreien, was sich Regierung nennt“

der berühmte Weltwoche Chef.

Deutschland, muss sich von den Volksdeppen befreien, was sich Regierung nennt

SPD-Minister über Ricarda Lang: „Früher waren Dick und Doof zwei Personen“

4 Sep. 2022 12:59 Uhr

Der Landwirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommerns hat sich offenbar in einer Rede am Donnerstag auf Kosten des Äußeren der Grünenvorsitzenden Ricarda Lang einen deftigen Witz erlaubt. Er verteidigt sich gegen Kritik damit, missverstanden worden zu sein.

SPD-Minister über Ricarda Lang: "Früher waren Dick und Doof zwei Personen"
Ricarda Lang nach einen Klausur des Parteivorstands von Bündnis 90/Die Grünen am 29. August 2022

In einer Rede am Donnerstag auf dem Norddeutschen Ernährungsgipfel hat Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus auch über die Co-Vorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Ricarda Lang gesprochen und dabei unter anderem über die Politikerin gesagt: 

Früher waren Dick und Doof zwei Personen.

Inzwischen hat sich Backhaus (SPD) für seine Äußerung entschuldigt, unter Druck steht er deswegen dennoch. Bekannt geworden ist dieser Fauxpas durch einen Bericht der Schweriner Volkszeitung am Sonnabend. Ein Sprecher des Ministeriums dementierte das Zitat auf Nachfrage nicht. Er teilte aber mit, die Äußerung sei als Zitat gekennzeichnet worden, und der Minister habe in seiner Rede betont, dass dies nicht seine Position und auch nicht despektierlich gemeint sei.

Nun hat Backhaus erklärt, er sei „möglicherweise missverstanden“ worden.  Es sei nicht seine Absicht gewesen, Personen, Parteien oder Institutionen zu diskreditieren oder gar zu beleidigen. Dennoch wolle er sich entschuldigten:

Wenn sich dennoch Personen wegen meiner Äußerungen verletzt fühlen, bitte ich dafür um Entschuldigung und werde Äußerungen dieser Art nicht wiederholen.“

Die tatsächliche Urheberschaft – weder für den Satz noch für dessen Bezugnahme auf Ricarda Lang – kann der Sozialdemokrat indes nicht für sich beanspruchen: Kurz nach deren Wahl zur grünen Co-Vorsitzenden waren die sozialen Netzwerke überflutet mit Memes, die exakt auf diesem Spruch aufbauten. 

Angaben seines Ministeriums zufolge hat sich Backhaus in einer Mitteilung persönlich bei Lang für seine Äußerung entschuldigt. In dem Schreiben drücke der Minister seine Hoffnung aus, dass „Frau Lang seine Entschuldigung annehmen möge und vielleicht sogar zu einem persönlichen Gespräch bereit sei“.

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Zuvor hatte unter anderem der Landesvorsitzende der Grünen in Mecklenburg-Vorpommern, Ole Krüger, eine schriftliche Entschuldigung von Backhaus bei Lang gefordert. Krüger nannte die Äußerungen des Ministers „absolut inakzeptabel“. Persönliche Angriffe und Beleidigungen seien eines Mannes in seiner Funktion unwürdig. Der Grünen-Co-Vorsitzende auf Bundesebene, Omid Nouripour, twitterte, dass die Grünen von Backhaus schon lange nichts mehr erwarteten, „aber von Frau Manuela Schwesig eine Entschuldigung bei meiner Kollegin Ricarda Lang“, sagte er mit Blick auf die Ministerpräsidentin Schwesig (SPD).

Die 1994 in Filderstadt bei Stuttgart geborene Ricarda Lang hat keinen Studienabschluss. Ein Studium der Rechtswissenschaften brach sie nach siebenjähriger Studienzeit im Jahr 2019 ohne Abschluss ab. Die Partei der Grünen steht wegen ihrer Wahl deshalb selbst insbesondere in sozialen Netzwerken unter öffentlicher Kritik: Es könne nicht sein, dass jemand, der seine Intelligenz weder durch einen Studienerfolg bewiesen hat noch außerhalb der Parteistrukturen und politischer Ämter jemals berufstätig war, in einer solch herausgehobenen Stellung über das Schicksal und Leben von Millionen Bürgern mitentscheiden darf. 

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6 Gedanken zu „Weltwoche Chef: „Deutschland, muss sich von den Volksdeppen befreien, was sich Regierung nennt““

  1. Dienstag, 24. Januar 2023, 15:00 Uhr
    ~14 Minuten Lesezeit
    Die kaputte Wissenschaft
    Ein führender US-Pandemieexperte wird ausgegrenzt, seit er der Gesundheitspolitik seines Landes ein verheerendes Zeugnis ausstellte.
    von Rubikons Weltredaktion

    Dr. Martin Kulldorff ist einer der qualifiziertesten Pandemie-Experten in den Vereinigten Staaten. Für die Geschichtenerzähler ist er ein Paria.

    Als renommierter Epidemiologe und Statistiker arbeitet Kulldorff seit zwei Jahrzehnten an der Erkennung und Überwachung der Ausbrüche von Infektionskrankheiten. Seine Methoden werden weltweit und von fast allen staatlichen Gesundheitsbehörden in den USA sowie von Hunderten von Mitarbeitern der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) genutzt.

    Kulldorff beschäftigt sich seit Jahrzehnten auch mit der Sicherheit von Impfstoffen und hat weltweit angewandte Methoden zur Überwachung von Nebenwirkungen neuer Impfstoffe entwickelt.

    Sein Lebenslauf auf der Website der Food and Drug Administration (FDA) ist 45 Seiten lang und enthält eine Liste von 201 in Fachzeitschriften veröffentlichten und begutachteten Artikeln. Seine Arbeiten wurden über 27.000 Mal zitiert.

    Seit 2003 arbeitete Kulldorff an der Harvard Medical School, zunächst als Associate Professor für Bevölkerungsmedizin, später als Professor für Medizin. Im November trennten sich die Wege von Harvard und Kulldorff abrupt.

    …..

    Nach einer Anfrage unter dem Freedom of Information Act wurden E-Mails von Fauci, dem Direktor des National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID), veröffentlicht. Eine E-Mail von Collins, dem damaligen Direktor der National Institutes of Health, an Fauci wurde wenige Tage nach der Veröffentlichung der Great Barrington Declaration verschickt.

    „Dieser Vorschlag der drei Epidemiologen am Rande der Gesellschaft … scheint viel Aufmerksamkeit zu erregen“, schrieb Collins in der E-Mail vom 8. Oktober 2020 an Fauci. „Es muss eine schnelle und vernichtende Veröffentlichung seiner Prämissen geben. Ich sehe nichts dergleichen online — ist es in Arbeit?“ In der vierzeiligen E-Mail von Collins heißt es, die Erklärung enthalte „sogar eine Mitunterzeichnung von Nobelpreisträger Mike Leavitt aus Stanford“.

    Fauci schien mit Collins‘ Vorschlag, die Autoren und ihre Erklärung zu entfernen, völlig einverstanden zu sein, denn er antwortete in einer einzigen Zeile.

    „Ich füge hier einen Artikel aus dem Wired Magazine ein, der diese Theorie widerlegt“, schrieb er. Collins antwortete: „Ausgezeichnet.“

    Innerhalb eines Tages nach dem Austausch zwischen Collins und Fauci begann Google, die Suchergebnisse für die „Great Barrington Declaration“ zu zensieren.

    In einem späteren Interview sagte Collins, die Erklärung sei „keine Mainstream-Wissenschaft. Sie ist gefährlich“. Fauci bezeichnete die Erklärung in einem Interview mit ABC als „lächerlich“ und „völligen Unsinn“. Es folgte eine Reihe von Artikeln in den Massenmedien, die alle darauf abzielten, die Erklärung und ihre Autoren zu verunglimpfen.
    ….

    https://www.rubikon.news/artikel/die-kaputte-wissenschaft

    Typ des Hochstaplers und Betrügers
    Der zweite Grund hat wenig mit Philosophie oder Psychologie zu tun. Es geht um die zunehmende Teuerung der Wissenschaft seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Man kann heute nicht mehr von Wissenschaft sprechen, ohne von Geld zu sprechen. Die Qualität eines Naturwissenschaftlers wird jetzt daran gemessen, wie viele Drittmittelgelder er erworben hat. Wer forschen will, ist vom Geldgeber abhängig, und wes‘ Brot ich ess‘, des‘ Lied ich auch sing‘. Der größte Geldgeber ist der Staat; an zweiter Stelle folgt mit einem sehr großen Abstand die Pharmaindustrie, und dann, in weiter Ferne, hinken alle anderen hinterher. Die enormen Geldmassen, die sich in den letzten Jahren in der Wissenschaft bewegen, ziehen besondere Kategorien von Menschen an, die früher in dieser Welt nichts zu suchen hatten, und produzieren ein neues, nie dagewesenes Phänomen der organisierten Wissenschaftskriminalität. Der Typ des „verrückten Genies“ trifft auf den Typ des Hochstaplers und Betrügers.

    Als Typen sind sie nicht neu und werden heute weder erfunden noch entdeckt. Mit den ersten, den vom Größenwahn ergriffenen und sich für Gott haltenden Wissenschaftlern, könnte man im Rückgriff auf die letzten 200 Jahre eine ganze Bibliothek füllen. (8) Den zweiten konnte man noch im Mittelalter treffen: Mit tatsächlichen oder erfundenen Magistertiteln erschien er zum Hof eines Fürsten und versprach ihm eine genaue Vorhersage seiner militärischen Erfolge oder das Rezept zur Verwandlung von Eisen ins Gold. Das Produkt sei bereits fast fertig, nur für die letzte Entwicklungs- und Produktionsstufe bräuchte man noch eine gewisse fürstliche Investition, die sich aber selbstverständlich in der kürzesten Zeit lohnen werde. Alles bekannt; aber der Wissenschaftsbetrieb des 21. Jahrhunderts, der allein an formellen Kennzahlen orientiert ist, in dem der wissenschaftliche Wert eines Professors fast ausschließlich durch das Volumen der erworbenen Drittmittel gemessen wird (so dass man auch ohne wissenschaftliche Publikationen einen Lehrstuhl bekommen kann, wenn man Drittmittelgelder im höheren sechsstelligen Bereich erwirbt. Und umgekehrt, ein höchst produktiver Forscher Selbstmord begeht, weil er keine 200.000 Britische Pfund jährlich erwerben kann), in dem immer mehr Ergebnisse berichtet werden, die niemand reproduzieren kann, deren wissenschaftlicher Wert also gleich Null ist. In dem die Anzahl der wegen Betrug zurückgezogenen Publikationen stets zunimmt und diese zurückgezogenen Publikationen (die eigentlich nicht existent sind!) weiter zitiert werden, als ob nichts passiert wäre.

    https://www.achgut.com/artikel/wissenschaft_religion_groessenwahn

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